Lagern Sie empfindliche Stoffe flach mit säurefreiem Papier, vermeiden Sie feste Faltungen und lassen Sie Luft zirkulieren. Nutzen Sie Zedernholz, Lavendel oder Zedernöl sparsam gegen Motten, statt schwerer Chemie. Waschen Sie selten, kalt und pH-neutral, wenn überhaupt. Trocknen Sie liegend, fern von Sonne. Dokumentieren Sie Fasertypen und Reaktionen, damit zukünftige Pflegeentscheidungen sorgfältig und nachvollziehbar erfolgen können.
Holz reagiert auf Feuchte, Temperatur und Licht. Streben Sie moderate, konstante Bedingungen an, vermeiden Sie direkte Sonne und heizungsnahe Plätze. Reinigen Sie trocken mit weichen Tüchern, polieren Sie sparsam mit bewährtem Bienenwachs statt Silikon. Filzgleiter, Untersetzer und Ruhezeiten verhindern Stress. Ein Pflegeprotokoll hilft, subtile Veränderungen zu erkennen, bevor Risse, Verzug oder klebrige Schichten entstehen, die schwer rückgängig zu machen sind.
Nutzen Sie weiches Tageslicht, einen neutralen Hintergrund und legen Sie Lineal oder Münze als Größenreferenz daneben. Fotografieren Sie das Ganze, Details und Besonderheiten wie Inschriften oder Reparaturen. Halten Sie auch Nutzungssituationen fest. Vermeiden Sie Filter, die Farben verfälschen. Beschriften Sie Bilder unmittelbar und verknüpfen Sie sie mit Zitaten, damit Geschichten greifbar neben sichtbaren Spuren stehen.
Definieren Sie wenige, klare Felder: Objektname, Person, Ort, Jahr, Material, kurze Geschichte, Pflegehinweise. Benennen Sie Dateien konsistent mit Datum und Schlagwort. Ergänzen Sie Beschreibungen in Alternativtexten für Barrierefreiheit. So bleibt die Sammlung suchbar und verständlich, selbst für Angehörige, die später einsteigen. Weniger Komplexität, mehr Klarheit: das erleichtert langfristiges Mitmachen und sorgfältige Erweiterungen.
Wählen Sie die 3-2-1-Regel: drei Kopien, zwei Medientypen, eine Kopie extern. Kombinieren Sie verschlüsselte Cloud, lokale Festplatte und gelegentliche Offline-Sicherung. Legen Sie klare Zugriffsrechte fest und nutzen Sie geteilte Ordner. QR-Etiketten an Schachteln können auf digitale Steckbriefe verweisen. So bleiben Privatsphäre, Sicherheit und gemeinsames Lernen im Gleichgewicht, während Erinnerungen unabhängig von einzelnen Geräten bestehen.